Strassenhunde

Seit 2014 setzen wir uns intensiv mit der Problematik von „geretteten“ Strassenhunden auseinander. Einige durften einen Platz in unserem Rudel finden. Oft will man bloss einem armen Tier helfen. Leider passiert es dann aber oft, dass der Hund vom Regen in die Traufe kommt, wenn man die Funktionsweise und Bedürfnisse eines Strassenhundes nicht kennt. Wir wissen, dass man solche Hunde nicht mit menschlicher Liebe oder Zuwendung reso - zialisieren kann. Im Gegenteil: Dies führt dazu, dass sich der Hund für die Halter und sämtliche Familienmitglieder verantwortlich fühlen muss. Leider führen die Tipps, die man von Hundeschutz-Organisationen betreffend Umgang mit dem Hund bekommt dazu, dass man rasch Probleme bekommen muss (Einsatz von Ge - schirr statt Halsband, Handfütterung, etc.). So passiert es innheralb von nur wenien Tagen, dass der Hund nicht zum Mit - glied der Familie wird, sondern die Familienmitglieder zum Rudel des Hundes werden. Sobald sich ein Strassenhund für „sein Rudel“ verantwortlich fühlt, wird er rasch anfan - gen, Entscheidungen zu treffen, die nicht unseren menschlichen Verhaltensre - geln entsprechen (Schnappen, Beissen). Rasch bekommt man so Probleme mit dem Umfeld / Behörden und Spaziergänge wer - den immer mehr zur Tortur für Hund und Halter (Stress). Beisst der Hund dann plötzlich einen Artgenossen oder einen Mensch, so kommt man sehr schnell in die „Mühlen der Veterinärdienste“, welche die Funktionsweise von diesen speziellen Hunden leider auch noch nicht kennen. Wir wissen, dass die darauf ge - troffenen Massnahmen i.d.R. nicht zielführend sein können. Dies, weil man solchen Hunden nicht mit menschlichen Lösungsansätzen helfen kann, die in der sonstigen Hundewelt (Gefolgshunde) einigermassen funktionieren können. Man muss ihre naturinstinklichen Gesetze kennen, an die sie sich halten . Solche Hunde kann man weder konditionieren und sie lassen sich auch nicht „erziehen“. Man sollte ler - nen, wie man den Führungsanspruch erhalten kann, damit sich ein Strassenhund an seinem Halter orientieren kann. Solche Hunde sind dann meistens komplett überfordert, sobald sie ihre sicheren 4 Wände verlassen oder wenn ein anderer Hund zu Besuch kommt. Als höchstsensible Hunde müssen sie auf alle Energien reagieren , die unausgeglichen sind (Anspannun - gen, Aufregungen Hektik, Geräusche, dominant-unsichere Hunde, etc.), sofern man nicht weiss, wie man dem Hund diese Verantwortlichkeit abnehmen kann. Sogar Fachleute wie Tierärzte sind oft komplett überfordert, wie man dies aus diesem Bei - trag entnehmen kann. Auch wenn die Autorin selbst die wirklichen Gründe noch nicht kennt, hat sie in diesem Betrag die uns bekannten und typische Verhaltensmuster von höchstsensiblen Strassenhunden in menschlicher Umgebung sehr gut beschrieben... Werden Strassenhunde zu zweit gehalten oder werden sie in ländlicher (ruhiger) Umge - bung gehalten, so bekommen diese viel weniger schnell Probleme als wenn sie in einer Stadt gehalten werden, wo es viel mehr von diesen schlechten Energien hat, die wesens - starke Leithunde überfordern müssen. Man kann sich kaum vorstellen, wie intensiv Strassenhunde Energien wahrnehmen kön - nen. Deswegen ist es auch selten ein „Zufall“ , wenn man selbst so einen speziellen Hund bekommt. Sie kommen i.d.R. um einem etwas über sein eigenes Leben mitzuteilen und um die eigenen unbewussten Verhaltensmuster ins Bewusstsein zu rücken, um erkennen zu dürfen, mit welchen Energien man selbst durchs Leben geht. Es sind z.B. (sehr hilfsbereite) Menschen , die sich bereits daran gewöhnt haben, mit Energien durchs Leben zu gehen, die ihnen selbst auch nicht wirklich gut tun, was ein ent - spanntes und sorgenfreieres Leben verhindert. Sie sind oft immer für alle anderen da und vergessen dabei leider oft sich selbst! Als Beispiel würde ein wesensstarker Leithund einen jedes Mal wieder anstupsen, wenn man gerade wieder in Gedanken fallen würde, die einem selbst nicht gut tun, weil diese Gedanken zu übermässiger Kopflastigkeit führen müsste, die wiederum zu (meist unbe - gründeten) Sorgen und Ängsten führen können, wie z.B. „nicht zu genügen“ oder „schuldig zu sein“, etc. Der Hund weist den Halter jedes Mal darauf hin, wenn er wieder in diese schlechten Ener - gien verfällt. Er tut es so lange, bis der Mensch verstanden hat, was er ihm schon lange mitteilen wollte. Wenn der Mensch die Kommunikation des Hundes (noch) nicht versteht und nicht erkennen kann, was der Hund ihm sagen möchte, so denkt man oft, der Hund habe einen lieb und man gibt man ihm eine Streicheleinheit oder ein Guddeli, anstelle darauf zu achten, dass man schlechte Gedanken vermeidet bzw. Wege findet, um selbst ein entspannteres Leben - mit weniger Sorgen und Ängsten - führen zu dürfen. Strassenhunde gehören zu den natürlichsten und unverdorbensten Hunden - im Vergleich zu allen anderen Zuchthunden. Sie wären ein Geschenk des Himmels, wenn man auch noch die „Bedienungsanleitung“ dazu bekommen hätte… Wir können ihre Funktionsweise live im eigenen Rudel (und auf unzähligen Trainingsvi - deos) aufzeigen, wie man das anderswo nirgends sehen kann . Schaut man ins Rudel, so wird plötzlich alles so klar und es gibt kein wenn und kein aber - oder es könnte sein dass… Nur weil wir selbst seit über 10 Jahren im Rudel leben, haben wir das Glück, die Kommunikation von Strassenhunden beobachten zu dürfen. Sie waren und sind die besten Lehrmeister in Sachen hündischer Kommunikation und Hochsensibilität. Aufgrund der schwierigen Situationen, in welchen sich Strassenhunde oft befin- den, möchten wir einen Beitrag leisten, damit diese ganz besonderen Geschöpfe wieder ein lebenswertes Leben bekommen dürfen, ohne all den Stress aus Über- forderung. Deswegen bieten wir diese Dienstleistung auch kostenlos an. Hier ein Beispiel von unserem Klein - hunde-Rudel in Frankreich (2017- 2019). Lykos, Souris, Bandito, Zion und Numa sind ex. Strassenhunde. Wunderbar ihnen bei ihrer Kommunikation und dem respekt - vollen - aber bestimmten Umgang - zu - schauen zu dürfen! All diese Hunde würden sich im Alltag - ohne die Sicherheit des Rudels - nicht zu - rechtfinden dürfen. Deswegen haben wir sie in unser Rudel aufgenommen.
Letzte Änderung: 03.08.2020 Copyright: dog-psychology-center.ch
Unsere    Spezialgebiete: Resozialisierung von schwierigsten Hunden (inkl. Strassenhunde). Hilfe bei Dominanz, Angst, Aggression (Leinenaggression), Kontrollverhalten, Trennungsangst, Strassenhunde, Kommunikation von Hunden („hündische Sprache“) lernen, Wir   bieten: Intensiv-Training (Einzeltraining) Theorie- & Praxis-Seminare & Workshops für Hundehalter (halb-privat), Tages- & Wochenkurse bei grösseren Hundeproblemen, Intensivkurse mit Hund, Trainings-Urlaube / Ferienkurse mit Hund, Aus- & Weiterbildung Tierpsychologie für Hunde - trainer, Dogsitter, Dogwalker, Tierärzte, Hundefriseur etc. Sollte es Probleme mit der Darstellung von Text (Farben, Layout) geben, bitte SEITE NEU LADEN, allenfalls Browser-Cache löschen (unter Einstellungen, Sicherheitseinstellungen) oder verwende einen anderen Browser. NACHTMODUS AUSSCHALTEN
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Strassenhunde

Seit 2014 setzen wir uns intensiv mit der Problematik von „geretteten“ Strassenhun - den auseinander. Einige durften einen Platz in unserem Rudel finden. Oft will man bloss einem armen Tier helfen. Leider passiert es dann aber oft, dass der Hund vom Regen in die Traufe kommt, wenn man die Funktionsweise und Bedürf - nisse eines Strassenhundes nicht kennt. Wir wissen, dass man solche Hunde nicht mit menschlicher Liebe oder Zuwendung resozia - lisieren kann. Im Gegenteil: Dies führt dazu, dass sich der Hund für die Halter und sämtli - che Familienmitglieder verantwortlich fühlen muss. Leider führen die Tipps, die man von Hunde - schutz-Organisationen betreffend Umgang mit dem Hund bekommt dazu, dass man rasch Probleme bekommen muss (Einsatz von Geschirr statt Halsband, Handfütterung, etc.). So passiert es innheralb von nur wenien Tagen, dass der Hund nicht zum Mitglied der Familie wird, sondern die Familien - mitglieder zum Rudel des Hundes wer - den. Sobald sich ein Strassenhund für „sein Rudel“ verantwortlich fühlt, wird er rasch anfangen, Entscheidungen zu treffen, die nicht un - seren menschlichen Verhaltensregeln entsprechen (Schnappen, Beissen). Rasch bekommt man so Probleme mit dem Umfeld / Behörden und Spaziergänge wer - den immer mehr zur Tortur für Hund und Halter (Stress). Beisst der Hund dann plötzlich einen Artge - nossen oder einen Mensch, so kommt man sehr schnell in die „Mühlen der Veteri - närdienste“, welche die Funktionsweise von diesen speziellen Hunden leider auch noch nicht kennen. Wir wissen, dass die darauf ge - troffenen Massnahmen i.d.R. nicht zielfüh - rend sein können. Dies, weil man solchen Hunden nicht mit menschlichen Lösungsansätzen helfen kann, die in der sonstigen Hundewelt (Gefolgs - hunde) einigermassen funktionieren können. Man muss ihre naturinstinklichen Ge - setze kennen, an die sie sich halten . Solche Hunde kann man weder konditionie - ren und sie lassen sich auch nicht „erziehen“. Man sollte lernen, wie man den Führungsan - spruch erhalten kann, damit sich ein Stras - senhund an seinem Halter orientieren kann. Solche Hunde sind dann meistens komplett überfordert, sobald sie ihre sicheren 4 Wände verlassen oder wenn ein anderer Hund zu Besuch kommt. Als höchstsensi - ble Hunde müssen sie auf alle Energien reagieren , die unausgeglichen sind (An - spannungen, Aufregungen Hektik, Ge - räusche, dominant-unsichere Hunde, etc.), sofern man nicht weiss, wie man dem Hund diese Verantwortlichkeit abnehmen kann. Sogar Fachleute wie Tierärzte sind oft kom - plett überfordert, wie man dies aus diesem Beitrag entnehmen kann. Auch wenn die Au - torin selbst die wirklichen Gründe noch nicht kennt, hat sie in diesem Betrag die uns be - kannten und typische Verhaltensmuster von höchstsensiblen Strassenhunden in menschli - cher Umgebung sehr gut beschrieben... Werden Strassenhunde zu zweit gehalten oder werden sie in ländlicher (ruhiger) Um - gebung gehalten, so bekommen diese viel weniger schnell Probleme als wenn sie in ei - ner Stadt gehalten werden, wo es viel mehr von diesen schlechten Energien hat, die we - sensstarke Leithunde überfordern müssen. Man kann sich kaum vorstellen, wie intensiv Strassenhunde Energien wahrnehmen kön - nen. Deswegen ist es auch selten ein „Zufall“ , wenn man selbst so einen speziellen Hund bekommt. Sie kommen i.d.R. um einem et - was über sein eigenes Leben mitzuteilen und um die eigenen unbewussten Verhaltensmus - ter ins Bewusstsein zu rücken, um erkennen zu dürfen, mit welchen Energien man selbst durchs Leben geht. Es sind z.B. (sehr hilfsbereite) Menschen , die sich bereits daran gewöhnt haben, mit Energien durchs Leben zu gehen, die ihnen selbst auch nicht wirklich gut tun, was ein entspanntes und sorgenfreieres Leben ver - hindert. Sie sind oft immer für alle ande - ren da und vergessen   dabei   leider   oft sich selbst! Als Beispiel würde ein wesensstarker Leit - hund einen jedes Mal wieder anstupsen, wenn man gerade wieder in Gedanken fallen würde, die einem selbst nicht gut tun, weil diese Gedanken zu übermässiger Kopflastig - keit führen müsste, die wiederum zu (meist unbegründeten) Sorgen und Ängsten führen können, wie z.B. „nicht zu genügen“ oder „schuldig zu sein“, etc. Der Hund weist den Halter jedes Mal darauf hin, wenn er wieder in diese schlechten Ener - gien verfällt. Er tut es so lange, bis der Mensch verstanden hat, was er ihm schon lange mitteilen wollte. Wenn der Mensch die Kommunikation des Hundes (noch) nicht versteht und nicht erkennen kann, was der Hund ihm sagen möchte, so denkt man oft, der Hund habe einen lieb und man gibt man ihm eine Streicheleinheit oder ein Guddeli, anstelle darauf zu achten, dass man schlechte Gedanken vermeidet bzw. Wege findet, um selbst ein entspannteres Le - ben - mit weniger Sorgen und Ängsten - führen zu dürfen. Strassenhunde gehören zu den natürlichsten und unverdorbensten Hunden - im Vergleich zu allen anderen Zuchthunden. Sie wären ein Geschenk des Himmels, wenn man auch noch die „Bedienungsanleitung“ dazu bekom - men hätte… Wir können ihre Funktionsweise live im eige - nen Rudel (und auf unzähligen Trainingsvi - deos) aufzeigen, wie man das anderswo nirgends sehen kann . Schaut man ins Rudel, so wird plötzlich alles so klar und es gibt kein wenn und kein aber - oder es könnte sein dass… Nur weil wir selbst seit über 10 Jahren im Rudel leben, haben wir das Glück, die Kommunikation von Stras - senhunden beobachten zu dürfen. Sie wa - ren und sind die besten Lehrmeister in Sachen hündischer Kommunikation und Hochsensibilität. Aufgrund der schwierigen Situationen, in welchen sich Strassenhunde oft befin- den, möchten wir einen Beitrag leisten, damit diese ganz besonderen Geschöpfe wieder ein lebenswertes Leben bekom- men dürfen, ohne all den Stress aus Überforderung. Deswegen    bieten    wir    diese    Dienstleistung auch kostenlos an. Hier ein Beispiel von unserem Klein - hunde-Rudel in Frankreich (2017-2019). Lykos, Souris, Bandito, Zion und Numa sind ex. Strassenhunde. Wunderbar ihnen bei ih - rer Kommunikation und dem respektvollen - aber bestimmten Umgang - zuschauen zu dürfen! All diese Hunde würden sich im Alltag - ohne die Sicherheit des Rudels - nicht zurechtfin - den dürfen. Deswegen haben wir sie in unser Rudel aufgenommen.
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