Von (Strassen-)Hunden lernen

Meine Philosophie basiert hauptsächlich auf den Beobach - tungen und Erfahrungen, die ich in nun während über 10 Jahren Leben im Rudel machen durfte. Dank den sich stets wiederholenden Verhaltensmustern im Rudel durfte ich lernen, bzw. erkennen, wie Strukturen in einem Rudel aufgebaut werden und wie wichtig Terri - torium und Rangordnung für Hunde sind. Sie zeigen mir, dass es Regeln gibt, die jederzeit konsequent einverlangt werden, damit Ruhe, Ausgeglichenheit und Sicherheit im Rudel gewährleistet werden kann. In jeder Situation zeigten sie mir auch, wie viel wichtiger es wäre, jeweils auf das WIE zu schauen als auf das WAS jemand macht. So konnten sich z.B. „ratzefre - che“ Neuankömmlinge Dinge leisten, die sich sonst kein anderer Hund im Rudel getraut hätte, nur weil das WIE sie es machten, ruhig und respektvoll war. Diese Erkenntnis war für mich persönlich eine der wichtigsten Lehren in meinem Leben , denn würden alle Menschen auch nur etwas mehr auf das WIE schauen, wie wir miteinander umgehen, so hätten wir eine viel friedlichere und herzlichere Welt. Auch durfte ich von den Leithunden lernen, wie wichtig eine souveräne Dominanz im Rudel ist und wie unsouverän doch die menschliche Dominanz sein kann, die für Hunde nur vorgespielt wirkt. Gewaltfreier Umgang: jeweils an die Situation angepasste Stärke von Korrekturen Ich darf im Rudel tagtäglich beobachten, wie Leithunde rein durch ihre souveräne Präsenz und nur einem bestimmenden Blick kommunizieren / führen bzw. im Jetzt wieder Ruhe und Sicherheit für alle Rudelmitglieder schaffen . Sie arbeiten immer nur mit der gerade für die Situation erforderlichen Stärke, um eine angespannte Situation wieder zu entspannen. Sie würden also nie mit zu viel Druck oder Härte agieren, ausser der andere Hund würde sie schlussendlich dazu zwingen (z.B. wenn sie selbst angegriffen und verletzt würden)… Sie wiederlegten mir so viele menschliche Irrtümer , die nach wie vor an Kursen und Se - minaren (oder in klassischen Hundeschulen) über Hunde vermittelt werden… All die vielen Kundenhunde zeigen mir immer wieder, wie einfach sich sogar Fachleute manipulieren und aus - tricksen liessen - kurz gesagt: all die, die noch immer nur auf das WAS schauen… Menschliche Psychologie lässt sich nun mal einfach nicht auf Leithunde übertragen! Dank meinem souveränen Leithunderudel und den vielen Videoaufzeichnungen , kann ich an den Seminaren die hündischen Lerninhalte und artgerechte Hundehaltung nicht nur verständlich erklären, sondern man kann sie selbst live im Rudel erleben oder auf Video aufgezeigt bekommen.

Philosophie der Hunde

Während der Zeit in Frankreich, hatten wir 4 verschiedene Rudel. In jedem Rudel gab es jeweils 2 stärkste Leithunde, welche für Ordnung und Sicherheit im jeweiligen Ru - del sorgten . Es kann auch kein Zufall sein, dass in jedem der einzelnen Rudel jeweils eine Hündin für Ordnung und Einhaltung der Regeln sorgte und jeweils ein Rüde, der für die Sicherheit des Rudels zuständig war. Im Stammrudel (mit Familienanschluss) konnte auch immer wieder beobachtet werden, dass sämtliche Hündinnen ranghöher waren als der ranghöchste Rüde (aller Rüden). Keine der beiden ranghöchsten Leithunde würden es jemals zulassen, dass ein unsouveräner (rangniedriger) Hund, einen (für ihn zu hohen) Rang im Rudel einnehmen könnte, welcher ihn (in schwierigen Situationen) wieder überfordern müsste. Sie müssten ihn daran hindern und ihm „seinen Platz“ im Rudel zuweisen, bis er souverän genug ist, um eine höhere Posi - tion mit höheren Aufgaben im Rudel einnehmen zu können. „Ein fauler Apfel verdirbt oft den ganzen Korb“ ist ein bekanntes, menschliches Sprichwort. Genau so könnte ein dominant-unsicherer Hund Aufregung in ein Rudel bringen, worauf (we - niger souveräne) Hunde wiederum reagieren könnten und schlussendlich gar einen Kampf im Rudel auslösen könnte, würde sein dominant-unsicheres Verhalten nicht unterbrochen. Befindet sich z.B. ein Kundenhund im Rudel, so zeigt dieser die gleichen Verhaltensmuster wie zu Hause, mit welchen er zu Hause sein Umfeld kontrollierte. Es geht immer darum, so - viel wie möglich zu besitzen (inkl. Menschen). Der Ranghöchste im Rudel besitzt schlussendlich alles und kontrolliert jeden. Wird ein Hund dabei ertappt, in einem fremden Territorium etwas beanspruchen zu wollen (Menschen, Knochen, etc.), was ihn in einen zu hohen Rang bringen würde, so würde dieser an seinem Verhalten gehindert. In solchen Si - tuationen sieht man dann auch, wie der Hund zu Hause sich aus diesen Situationen immer entziehen konnte, um seinen Rang nicht zu verlieren, bzw. um keine Unterwürfigkeit zeigen zu müssen. Im Rudel hingegen muss er in diesem Moment Unterwürfigkeit zeigen , um zu signalisie - ren, dass er die Regeln im Rudel akzeptiert. Gerade weil sich ein Hund bei Entziehen oder Flucht selbst für seine dominant-unsichere Haltung bestätigen würde, lassen die Leithunde dies nicht zu. Sie stellen ihn meist zu dritt oder zu viert. Er wird gezwungen, respektvolles und unterwürfiges Verhalten zu zeigen. Sie stellen ihn, indem sie ihn umkreisen und fixieren, bis er Beschwichtigungsgesten zeigt und sie lassen dann genau in dem Moment wieder von ihm ab, wenn er signalisiert, dass er die „Massregelung“ verstanden hat bzw. die Regeln ak - zeptiert. Normalerweise benötigen souveräne Leithunde (bei einem sich fehlverhaltenden Hund) oft nur einen kurzen, scharfen Blick, um diesen dazu zu bringen, sein Verhalten zu ändern. Von Ihnen durfte ich lernen, wie Hunde untereinander kommunizieren, rein durch Körper - sprache und Blickkontakt .
Die schwarze Hündin müsste den Kopf zur Seite halten, um Unterwürfigkeit zu zeigen (was sie hier nicht tun will…)
Deswegen wird die gewünschte Unterwürfigkeit nun von Kona einverlangt, weil Kona dieses Territorium kontrolliert.
Ein paar Sekunden später zeigt sie bereits Unterwürfigkeit und sie muss sich nun sogar ihr Geschlechtsteil abriechen lassen (grösster Dominanzakt unter Hunden)
Letzte Änderung: 19.09.2021 Copyright: dog-psychology-center.ch
Über uns Über uns Tierpsychologie / Ausbildung Tierpsychologie / Ausbildung Unser Rudel Unser Rudel
Sollte es Probleme mit der Darstellung von Text (Farben, Layout) geben, bitte SEITE NEU LADEN und allenfalls Browser-Cache löschen (unter Einstellungen, Sicherheitseinstellungen) oder verwende einen anderen Browser. NACHTMODUS AUSSCHALTEN!
Hunde sind die besten Tierpsychologen - Philosophie
Letzte Änderung: 19.09.2021 Copyright dog-psychology-center.ch

Von (Strassen-)Hunden lernen

Meine Philosophie basiert hauptsächlich auf den Beobachtungen und Erfah - rungen, die ich in nun während über 10 Jahren Leben im Rudel machen durfte. Dank den sich stets wiederholenden Verhaltensmustern im Rudel durfte ich lernen, bzw. erkennen, wie Strukturen in einem Rudel aufgebaut werden und wie wichtig Territorium und Rangord - nung für Hunde sind. Sie zeigen mir, dass es Regeln gibt, die jederzeit konse - quent einverlangt werden, damit Ruhe, Ausgeglichenheit und Sicherheit im Rudel gewährleistet werden kann. In jeder Situation zeigten sie mir auch, wie viel wichtiger es wäre, jeweils auf das WIE zu schauen als auf das WAS jemand macht. So konnten sich z.B. „rat - zefreche“ Neuankömmlinge Dinge leisten, die sich sonst kein anderer Hund im Rudel getraut hätte, nur weil das WIE sie es machten, ruhig und respektvoll war. Diese Erkenntnis war für mich per - sönlich eine der wichtigsten Lehren in meinem Leben , denn würden alle Men - schen auch nur etwas mehr auf das WIE schauen, wie wir miteinander umgehen, so hätten wir eine viel friedlichere und herzlichere Welt. Auch durfte ich von den Leithunden ler - nen, wie wichtig eine souveräne Do - minanz im Rudel ist und wie unsouve - rän doch die menschliche Domi - nanz sein kann, die für Hunde nur vor - gespielt wirkt. Gewaltfreier Umgang: jeweils an die Situation angepasste Stärke von Korrekturen Ich darf im Rudel tagtäglich beobachten, wie Leithunde rein durch ihre souveräne Präsenz und nur einem bestimmenden Blick kommuni - zieren / führen bzw. im Jetzt wieder Ruhe und Sicherheit für alle Rudelmitglieder schaffen . Sie arbeiten immer nur mit der ge - rade für die Situation erforderlichen Stärke, um eine angespannte Situation wieder zu entspan - nen. Sie würden also nie mit zu viel Druck oder Härte agieren, ausser der andere Hund würde sie schlussendlich dazu zwingen (z.B. wenn sie selbst angegriffen und verletzt würden)… Sie wiederlegten mir so viele menschliche Irrtümer , die nach wie vor an Kursen und Se - minaren (oder in klassischen Hundeschulen) über Hunde ver - mittelt werden… All die vielen Kundenhunde zeigen mir immer wieder, wie einfach sich sogar Fachleute manipulieren und aus - tricksen liessen - kurz gesagt: all die, die noch immer nur auf das WAS schauen… Menschliche Psychologie lässt sich nun mal einfach nicht auf Leithunde übertra - gen! Dank meinem souveränen Leithunderudel und den vielen Videoaufzeichnungen , kann ich an den Seminaren die hündischen Lernin - halte und artgerechte Hundehaltung nicht nur verständlich erklären, sondern man kann sie selbst live im Rudel erleben oder auf Video aufgezeigt bekommen.

Philosophie der Hunde

Während der Zeit in Frankreich, hatten wir 4 verschiedene Rudel. In jedem Rudel gab es jeweils 2 stärkste Leithunde, welche für Ordnung und Sicherheit im jeweiligen Ru - del sorgten . Es kann auch kein Zufall sein, dass in jedem der einzelnen Rudel jeweils eine Hündin für Ordnung und Einhaltung der Regeln sorgte und jeweils ein Rüde, der für die Sicherheit des Rudels zuständig war. Im Stammrudel (mit Familienanschluss) konnte auch immer wieder beobachtet werden, dass sämtliche Hündinnen ranghöher waren als der ranghöchste Rüde (aller Rüden). Keine der beiden ranghöchsten Leithunde wür - den es jemals zulassen, dass ein unsouveräner (rangniedriger) Hund, einen (für ihn zu hohen) Rang im Rudel einnehmen könnte, welcher ihn (in schwierigen Situationen) wieder überfor - dern müsste. Sie müssten ihn daran hindern und ihm „seinen Platz“ im Rudel zuweisen, bis er souverän genug ist, um eine höhere Position mit höheren Aufgaben im Rudel einnehmen zu können. „Ein fauler Apfel verdirbt oft den ganzen Korb“ ist ein bekanntes, menschliches Sprichwort. Genau so könnte ein dominant-unsicherer Hund Aufregung in ein Rudel bringen, worauf (weniger souveräne) Hunde wiederum reagie - ren könnten und schlussendlich gar einen Kampf im Rudel auslösen könnte, würde sein dominant-unsicheres Verhalten nicht unterbro - chen. Befindet sich z.B. ein Kundenhund im Rudel, so zeigt dieser die gleichen Verhaltensmuster wie zu Hause, mit welchen er zu Hause sein Umfeld kontrollierte. Es geht immer darum, soviel wie möglich zu besitzen (inkl. Menschen). Der Ranghöchste im Rudel besitzt schlussendlich al - les und kontrolliert jeden. Wird ein Hund dabei ertappt, in einem fremden Territorium etwas beanspruchen zu wollen (Menschen, Knochen, etc.), was ihn in einen zu hohen Rang bringen würde, so würde dieser an seinem Verhalten gehindert. In solchen Situationen sieht man dann auch, wie der Hund zu Hause sich aus diesen Situationen immer entziehen konnte, um seinen Rang nicht zu verlieren, bzw. um keine Unterwürfigkeit zeigen zu müssen. Im Rudel hingegen muss er in diesem Moment Unterwürfigkeit zeigen , um zu signalisieren, dass er die Regeln im Rudel akzeptiert. Gerade weil sich ein Hund bei Entziehen oder Flucht selbst für seine dominant-unsichere Haltung bestätigen würde, lassen die Leithunde dies nicht zu. Sie stellen ihn meist zu dritt oder zu viert. Er wird gezwungen, respektvolles und unterwürfiges Verhalten zu zeigen. Sie stellen ihn, indem sie ihn umkreisen und fixieren, bis er Beschwichtigungsgesten zeigt und sie lassen dann genau in dem Moment wieder von ihm ab, wenn er signalisiert, dass er die „Massrege - lung“ verstanden hat bzw. die Regeln akzep - tiert. Normalerweise benötigen souveräne Leithunde (bei einem sich fehlverhaltenden Hund) oft nur einen kurzen, scharfen Blick, um diesen dazu zu bringen, sein Verhalten zu ändern. Von Ih - nen durfte ich lernen, wie Hunde unterein - ander kommunizieren, rein durch Körpersprache und Blickkontakt .
Easy & Chefmuus Easy & Chefmuus Easy & Chefmuus
Die schwarze Hündin müsste den Kopf zur Seite halten, um Unterwürfigkeit zu zeigen (was sie hier nicht tun will…)
Deswegen wird die gewünschte Unterwürfikteit nun von Kona einverlangt, weil Kona dieses Territorium kontrolliert.
Ein paar Sekunden später zeigt sie bereits Unterwürfigkeit und sie muss sich nun auch ihr Geschlechtsteil abriechen lassen (grösster Dominanzakt unter Hunden)
Sollte es Probleme mit der Darstellung von Text (Farben, Layout) geben, bitte SEITE NEU LADEN und allenfalls Browser-Cache löschen (unter Einstellungen, Sicherheitseinstellungen) oder verwende einen anderen Browser. NACHTMODUS AUSSCHALTEN
Über uns Über uns Tierpsychologie / Ausbildung Tierpsychologie / Ausbildung Unser Rudel Unser Rudel
Hunde sind die besten Tierpsychologen - Philosophie