FAQ - Fragen & Antworten „rund um den Hund“

Hier entsteht ein grosser Beitrag mit vielen Fragen und Antworten, die man sich über Hundeverhalten stel - len kann. Sie werden bei vielen Punkten feststellen können, dass die Erklärungen auf dieser Seite Gegenteilig zu vielen anderen Meinungen sein können. Dies hat damit zu tun, dass wir unsere Ant - worten nicht aus (vom Menschen geschriebener) Fachliteratur haben lernen dürfen, sondern sie basieren auf unseren eigenen, tagtäglichen Erfahrungen in über 10jährigem Leben in einem Rudel von 10 zentralen Leithunden, haben machen dürfen. Hunde sind die besten Tierpsychologen - sie widersprechen sich in ihren Theorien nie! Alle Theorien lassen sich bei uns live im Rudel oder auf Trainings-Videos aufzeigen Unsere Leader im Leithunderudel zeigen uns in ihrer täglichen Arbeit immer wieder, wie ein artgerechter und respektvoller Umgang unter Hunden funktionieren könnte , wenn Hunde in einer vertrauensvol - len Struktur ihren passenden Platz finden dürften, in welchem sie (rangornungsmässig) nicht überfordert würden und ein artgerechtes und ruhiges Leben führen dürften. Die menschlichen Ansichten, was ein Hund braucht und ein allzu vermenschlichter Umgang (den man i.d.R. in klassischen Hundeschulen lernt und dafür auch noch Geld bezahlt!) verhindern dies leider sehr oft... Im Rudel darf man auch beobachten, wie wichtig wohlwollend, souveräne Dominanz im Rudel ist und wie bestimmt - und doch völlig gewaltfrei - ihre Kommunikation funktioniert (siehe Video). Viele Hundehalter hatten in ihrem Leben vielleicht schon viele Hunde… Bekommt man plötzlich ein „normaler“ Leit - hund oder gar einen zentralen Leithund , so kommt man mit menschlichen Ansichten und Logiken plötzlich über - haupt nicht mehr weiter. Man kann menschliche Konzepte üben so lange man will - der Hund wird in schwierigen Situa - tionen Entscheidungen treffen , solange man sein Vertrauen nicht hat erlangen können. Ihr Hund vertraut Ihnen , denken Sie im Moment bestimmt, oder? Ja sicherlich wird ihr Hund ihnen vertrauen, in Momen - ten zu Hause, solange alles ruhig ist, kein Besuch kommt, kein Gewitter kommt oder solange kein Feuerwerk abgeht. Oft ist aber dieses Vertrauen (von zu Hause) gleich bei der nächsten (aufgeregten) Hundebegegnung wieder weg... Man wird den Hund nicht einmal dazu bringen, dass man vom Hund angeschaut wird - allenfalls höchsten für eine 1/10 Sekunde. Wir wissen, warum das bei wesensstarken Leithunden nicht anders sein kann - dies hier zu erläutern, würde jedoch den Rahmen sprengen, da es einiges an hündischem Ver - ständnis / Vorkenntnissen voraussetzt. Wir haben uns Mühe gegeben, die Antworten so kurz und verständlich wie Möglich zu erklären. Soll - ten sie am Schluss doch noch offene Fragen haben und die wiederholenden Verhaltensmuster von wesensstarken Hunden lernen wollen, so empfehlen wir Ihnen die Durchführung einer kurzen oder vollum - fänglichen Wesensanalyse. Sollten Sie unterschiedlicher Meinung sein (z.B. Kollegen von ATN), so versuchen Sie bitte nicht, uns zu bekehren, sondern verfolgen Sie bitte weiterhin Ihren Weg, sofern sie der Überzeugung sein soll - ten, das dies der richtige Weg für Sie und Ihre Kunden ist. Bei Gefolgshunden kann man mit menschlich- tierpsychologischem Wissen schon sehr viel erreichen da Gefolgshunde der naturinstinkliche Führungsanspruch fehlt, den alle Leithunde haben (15% aller Hunde). So spielt es bei ca. 85% aller Hunde i.d.R. überhaupt keine Rolle, wo und was man gelernt hat - es wird immer irgendwie gehen - auf die eine oder andere Art. Nebenerscheinungen sind zunähmende Unsicherheiten und Ängste im Alter ab 4-6 Jahren - ausserhalb des Hundeplatzes. Mitbewerber sind stets dazu eingeladen, sich von ihren Kollegen abzuheben - Starte mit einer (vollumfänglichen) Wesensanalyse über deinen eigenen Hund. Du dürftest ihn bzw. sein Verhalten noch von einer ganz anderen Seite betrachten / kennenlernen dürfen! Gefolgshunde zeigen auch dieselben (wiederkehrenden) Verhaltensmuster wie Leithunde, nur hat es keine Konsequenzen, da diese i.d.R. keine Entscheidungen treffen werden, wie dies in der Natur von Leithunden immer der Fall wäre. Konstruktive Anregungen sind hingegen immer sehr willkommen . Benutzen Sie bitte die „allgemeine Anfrage“ dazu. Viel Erfolg beim Antworten finden! Hundeschule mit Herz ? Das menschliche Herz ist das höchste Gut für Menschen und es spricht somit auch viele Emotionen an. Oft suchen Hundehalter eine „Hundeschule mit Herz“, weil sie ja nur das Beste für ihren Vierbeiner wollen. Oft verbergen sich dahinter menschliche Theorien, mit welchen man Hunde „erziehen“ möchte und einem auch noch versprochen wird, so den Bezug zum Hund erlangen zu können. Wenn überhaupt, funktionieren solche Methoden bei wesensstärkeren Hunden nur in den ersten 4-9 Monaten und sehr oft auch nur auf dem Übungsplatz. Den gewünschten Bezug oder diese „Bindung zum Hund“ (egal ob Gefolgs- oder Leit - hund) wird man nicht erlangen können, solange der Hund merkt, dass er eher wie ein Freund, Kumpel oder Kind behandelt wird als ein Hund, ohne dass wirklich auf SEINE Be - dürfnisse eingegangen wird und ohne, dass er sich verstanden fühlt. . Man vergisst so gerne: Hunde kennen keine menschlichen Emotionen und sie würden sich auch nie Konsequenzen für ihr aktuelles Handeln überlegen können - sie müssen reagieren oder auch nicht - schwarz oder weiss! Den menschlichen Graubereich gibt es für sie nicht! „Liebe“ oder Fürsorge (kümmern) wie Menschen es kennen, gibt es unter Hunden NICHT! Sie würden nur schwache Energien sehen können… Weil in der Kommunikation von Hunden vieles gegenteilig interpretiert wird, als wir Men - schen denken, haben diejenigen, welche „immer nur das Beste für ihren Hund möchten“ , auch das grösste Potenzial, viele Fehler zu machen. Die Quittung dafür bekommt man in der nächsten Situation , vom Hund ignoriert wird, genau dann, wenn man etwas von ihm möchte und es gleichzeitig etwas „Interessanteres“ gäbe, worum er sich kümmern müsste… Mehr Infos für die Auswahl der richtigen Hundeschule findet man hier . Hundeschule für Junghunde / ab welchem Alter beginnt die Hundeerziehung? Ach, er ist ja noch jung… ist eine Aussage, die man oft von Hundehaltern hört, wenn junge Hunde sich nicht korrekt verhalten. Oder… „der Hund sei gerade in der Pubertät…“ etc. Das sind Aussagen, die eine Hundemutter NIE machen würde. Die „Erziehung“ bei Hunden beginnt bereits in der Wurfkiste beim Züchter. Würde z.B. ein Welpe allen anderen die Milch wegtrinken wollen, so würde die Hundemutter dies bereits zu diesem frühen Zeitpunkt un - terbinden, damit alle Welpen überlebensfähig sein können. Es ist also NIE zu früh , die Kommunikation von Hunden zu lernen! Das Territorium Das Territorium von Hunden ist einer der wichtigsten Punkte für Hunde. Leider wird dieser Punkt in vielen Hundeschulen sehr oft nicht einmal angesprochen. Hier gehts zum Beitrag ( Auszug aus unserer schriftlichen Anleitung : „Dir 50 wichtigsten Punkte, die man über Leithunde wissen sollte…“) Dominanztheorien Hund Dominant zu sein, bedeutet für Hunde, bestimmend zu sein. Es gibt einen grossen Unterschied in den Interpretationen zwischen menschlicher und hün - discher Dominanz. Grundsätzlich ist Dominanz unter Menschen eher negativ geprägt und deswegen auch verpönt. Menschliche Dominanz ist selten „wohlwollend“ oder zielführend (allenfalls nicht für alle Parteien…). Hinter ihr verstekt sich sehr oft nicht-souveräne und egoistische Absichten, welche in der Hundewelt komplett fehlt, da Hunden das „EGO“ grundsätzlich fehlt. Bei hündischer Dominanz geht es vor allem um Demonstration der Rangordnung jedes einzelnen Rudelmitglieds. Die Rangordnung ist eines der wichtigsten Instrumente von Leithunden. Dadurch werden Strukturen geschaffen, welche die Überlebensfähigkeit ei - nes (wilden) Rudels gewährleisten und welche es jedem Hund ermöglichen sollte, die für ihn (aktuell) passende Position im Rudel finden zu dürfen, in der er sich wohlfühlen kann bzw. nicht überfordert würde in seinen Verantwortlichkeiten. Siehe auch unter „Rangord - nung“. Dominanten Hund erkennen - Dominanz gegenüber Menschen & Hunden Dominante Hunde kann man nicht auf dem Sofa erkennen. Man kann aber davon ausgehen, dass sämtliche Leithunde dominant sind , da dies in ihrer Natur liegt. Sie zeigen ihre Dominanz (Zuständigkeit) i.d.R. IMMER in Situationen, wenn gerade etwas läuft oder es etwas „Interessantes“ gibt (z.B. bei Besuch - siehe auch: „Warum Hunde im - mer zuerst zur Tür wollen, wenn es klingelt). Dominante (Leit-)Hunde haben u.a. folgende Eigenschaften: Sie stellen sich immer in den Mittelpunkt , sobald z.B. jemand in ihr Territorium kommt (z.B. bei Besuch) Sie nehmen sich das Recht, Menschen und Hunde masszuregeln (Anspringen, Schnappen etc.), sobald diese gegen naturinstinkliche Regeln verstossen würden (im Territorium des Hundes) Sie müssten (fremde) Katzen , die sich im Garten aufhalten (und somit im Territorium, welches vom Hund beansprucht wird) verjagen oder töten . Sie müssten draussen immer vorne bzw. vor ihren Haltern laufen wollen. Sie wollen / können an der Leine nicht Fusslaufen (Nasenspitze ist immer mindesten 2 cm vor dem Knie des Hundeführers ODER permanent am Boden sie sind in ihrer Position „für alles verntwortlich zu sein“ oft überfordert, was zu Unsi - cherheiten und Zwischenfällen führt Man wird von dominanten Hunden öfters angestupst oder geleckt (sofern man dies zu - lässt) man wird vom Hund zu Hause vom Hund kontrolliert (ständiges Nachlaufen oder Fixieren von seinem Platz aus). Siehe auch „ das aktive und passive Kontrollverhalten “. Hund dominiert andere Hunde In der Natur werden dominant-unsichere Hunde von dominant-sicheren dominiert. Dies kann man sehen, wenn sich ein „eigentlich unsicherer“ Hund, sich zu sehr aufspielen bzw. in den Mittelpunkt setzen würde. So würde sich ein unsicherer Hund in der Rangord - nung über den dominant-sicheren (souveräneren) Hund stellen, was dieser nicht zulassen kann. Ist der dominierte Hund ein Gefolgshund, dann lässt er dies einfach über sich ergehen und er wird kurz danach ruhigeres Verhalten zeigen dürfen. Beachten Sie bitte auch den folgen - den Punkt. Gründe, warum ein Hund dominant-unsicher wird Dominant-unsichere Hunde tragen immer zu viel Verantwortung. Sie zeigen Unsicherheiten, sobald sie in einer Situation überfordert sind. Durch einen falschen Umgang mit dem Hund, können Familienmitglieder zu Rudelmitglie - dern des Hundes werden, für welche sich der Hund verantwortlich fühlt. All die Zusammenhänge an dieser Stelle zu erklären, würde hier den Rahmen sprengen. Wenn sie mehr über die Hintergründe erfahren möchten , so lesen Sie bitte die Bei - träge im Menü „Tierpsychologie“ durch und führen Sie eine (vollumfängliche) Wesensana - lyse durch. Spätestens nach den Erkenntnissen aus einer Wesensanalyse wird Ihnen klar sein dürfen, warum ein menschliger Umgang bei gewissen Hunden zu Überforderungen führen muss. Hund beisst andere Hunde in den Nacken Wenn ein dominant-sicherer Hund einen dominant-unsicherheiten dominiert und dieser dies nicht zulässt, so muss der dominierende Hund sicherstellen, dass der zu dominierende Hund seine Regeln akzeptiert. Wehrt sich dieser gegen Naturgesetze, so muss der dominierende Hund einen Schritt weitergehen. Er massregelt ihn, bis dieser auch nur ein wenig Unterwür - figkeit zeigt (z.B. Kopf abwenden). Wenn ein Hund im Nacken gepackt wird, dann weiss er, dass der andere es ernst meint - „tod-ernst“ gemäss den Naturgesetzen von (ranghöchsten) Leithunden, welche ein ganzes Rudel kontrollieren. D.h. nicht, dass ein Hund, der einen anderen Hund am Nacken packt auch gleich töten will… Es wäre aber das letzte Mittel, wenn sich ein Hund (auch nach Monaten) nicht in ein Rudel integrieren würde. Nebst der Massregelung am Genick stellt ein Leithund so auch sicher, dass sich der andere Hund aus der Situation entziehen könnte, ohne sich unterwerfen zu müssen. Deswegen werden sie festgehalten, bis der andere Hund sich beruhigt, sofern er dies kann. Hunde, die zu Hause über Jahre zu dominant gemacht wurden, haben sehr oft ihre natürli - che Unterwürfigkeit verloren und sie kämpfen, weil sie gelernt haben, immer gewinnen zu müssen. Solche Probleme resultieren aus einem menschlichen Umgang mit Hunden und sind somit „hausgemacht“. Wie eingänglich erwähnt, sind wir gerade daran, eine Sammlung über die wichtigsten Fra - gen „rund um den Hund“ zu erstellen. Wir sind bemüht diese Sammlung - täglich oder wöchentlich - noch offene Fragen mit Antworten zu ergänzen. Sie werden bald Antworten zu unten aufgeführten Fragen erhalten dürfen! Schauen Sie bitte in ein paar Tagen nochmals vorbei. Bitte bookmarken Sie diese Seite, denn sie ist über das Menü unserer Homepage nicht direkt zugänglich. Warum Hunde immer zuerst zur Tür wollen, wenn es klingelt Hunde und Rangordnung Wie zeigt ein Hund, dass er in der Rangordnung am höchsten steht? Wie werde ich als Rudelführer akzeptiert? Rangordnung Mensch Hund Rangordnung testen Rangordnungsprobleme Hunde Rangordnungsproblem Kontrollverhalten beim Hund korrekt erkennen Wie kann man einem Hund Kontrollverhalten abgewöhnen? Unterschiede zwischen schnappen und beissen Hund zur Ruhe kommen lassen warum Hunde nicht spielen Hunde richtig „massregeln“, artgerecht korrigieren Ist es richtig, seinen Hund auf den Boden zu drücken? Hund ängstlich und schreckhaft Hund wird immer ängstlicher Hund hat Angst in der Stadt sexueller stress rüde kastration beim rüden kastration hund männlich soll ich meinen hund kastrieren lassen zu welchem Zeitpunkt, mit wieviel Monaten sollte ein Hund kastriert werden? ruhige bestimmte energie verhaltensauffälligen hund einschläfern verhältnis zwischen mensch und tier bindung hund erkennen Beziehung zum Hund gewaltfreier Umgang mit Hunden artgerechter Umgang mit Hunden wie Hunde untereinander kommunizieren Hunde Kommunikation durch Körpersprache und Blickkontakt Körpersprache Hund richtig interpretieren Hund Rangordnung testen Hund zur Strafe aussperren zielführend? Sie haben keine Antwort auf Ihre Frage gefunden? Benutzen Sie den untenstehenden Button, um uns Ihre Frage zu stellen. Wir beantworten sie gerne. Bei allgemeinem Interesse, werden Frage & Antwort zu einem späteren Zeitpunkt auf dieser Seite veröffentlicht. So wird das Werk immer vollständiger werden dürfen. Vielen Dank für die Mitarbeit! Bevor man jedoch eine Frage stellt, bitten wir Dich, vorher auf unserer Seite zu infor - mieren, insbesondere unseren Beitrag „hündische Missverständnisse“ (klassische Hundeschule vs. Tierpsychologie), welcher viele wichtigen Tricks von Leithunden enthält, die von ihren Halten sehr oft (gegenteilig) falsch interpretieren. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie schlau Leithunde sind und wie Manipulativ sie arbei - ten, um ihren Rang über ihren Haltern halten zu können…

Sie möchten Zusammenhänge verstehen?

Auf unserer Homepage gibt es sehr viele Informationen zum Thema „Leithund“ und ihre Funktionsweise. Wenn Sie sich Zeit nehmen, um die Beiträge zu lesen, werden ihnen schon der eine oder andere Zusammenhang verständlich werden dürfen. Falls sie noch mehr erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen eine kurze oder eine vollumfängliche Wesensanalyse durchzufüh - ren (bequem von zu Hause aus - inkl. Bestimmung des Hundetyps und Zufriedenheitsgaran - tie).
Letzte Änderung: 26.05.2020 Copyright: dog-psychology-center.ch
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„rund

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den Hund“

Hier entsteht ein grosser Beitrag mit vielen Fragen und Antworten, die man sich über Hundeverhalten stellen kann. Sie werden bei vielen Punkten feststel - len können, dass die Erklärungen auf dieser Seite Gegenteilig zu vielen anderen Meinungen sein können. Dies hat damit zu tun, dass wir un - sere Antworten nicht aus (vom Menschen geschrie - bener) Fachliteratur haben lernen dürfen, sondern sie basieren auf unseren eigenen, tagtäglichen Er - fahrungen in über 10jährigem Leben in einem Rudel von 10 zentralen Leithunden, haben machen dürfen. Hunde sind die besten Tierpsychologen - sie widersprechen sich in ihren Theorien nie! Alle Theorien lassen sich bei uns live im Rudel oder auf Trainings-Videos aufzei - gen Unsere Leader im Leithunderudel zeigen uns in ihrer täglichen Arbeit immer wieder, wie ein artgerech - ter und respektvoller Umgang unter Hunden funktionieren könnte , wenn Hunde in einer ver - trauensvollen Struktur ihren passenden Platz finden dürften, in welchem sie (rangornungsmässig) nicht überfordert würden und ein artgerechtes und ru - higes Leben führen dürften. Die menschlichen Ansichten, was ein Hund braucht und ein allzu ver - menschlichter Umgang (den man i.d.R. in klassi - schen Hundeschulen lernt und dafür auch noch Geld bezahlt!) verhindern dies leider sehr oft... Im Rudel darf man auch beobachten, wie wichtig wohlwollend, souveräne Dominanz im Rudel ist und wie bestimmt - und doch völlig gewaltfrei - ihre Kommunikation funktioniert (siehe Video). Viele Hundehalter hatten in ihrem Leben viel - leicht schon viele Hunde… Bekommt man plötz - lich ein „normaler“ Leithund oder gar einen zentralen Leithund , so kommt man mit mensch - lichen Ansichten und Logiken plötzlich über - haupt nicht mehr weiter. Man kann menschliche Konzepte üben so lange man will - der Hund wird in schwierigen Situationen Entscheidungen tref - fen , solange man sein Vertrauen nicht hat erlangen können. Ihr Hund vertraut Ihnen , denken Sie im Moment bestimmt, oder? Ja sicherlich wird ihr Hund ihnen vertrauen, in Momenten zu Hause, solange alles ru - hig ist, kein Besuch kommt, kein Gewitter kommt oder solange kein Feuerwerk abgeht. Oft ist aber dieses Vertrauen (von zu Hause) gleich bei der nächsten (aufgeregten) Hundebegegnung wie - der weg... Man wird den Hund nicht einmal dazu bringen, dass man vom Hund angeschaut wird - al - lenfalls höchsten für eine 1/10 Sekunde. Wir wis - sen, warum das bei wesensstarken Leithunden nicht anders sein kann - dies hier zu erläutern, würde jedoch den Rahmen sprengen, da es einiges an hündischem Verständnis / Vorkenntnissen voraus - setzt. Wir haben uns Mühe gegeben, die Antworten so kurz und verständlich wie Möglich zu erklären. Sollten sie am Schluss doch noch offene Fragen ha - ben und die wiederholenden Verhaltensmuster von wesensstarken Hunden lernen wollen, so empfehlen wir Ihnen die Durchführung einer kurzen oder voll - umfänglichen Wesensanalyse. Sollten Sie unterschiedlicher Meinung sein (z.B. Kollegen von ATN), so versuchen Sie bitte nicht, uns zu bekehren, sondern verfolgen Sie bitte weiter - hin Ihren Weg, sofern sie der Überzeugung sein sollten, das dies der richtige Weg für Sie und Ihre Kunden ist. Bei Gefolgshunden kann man mit menschlich-tierpsychologischem Wissen schon sehr viel erreichen da Gefolgshunde der naturinstinkliche Führungsanspruch fehlt, den alle Leithunde haben (15% aller Hunde). So spielt es bei ca. 85% aller Hunde i.d.R. überhaupt keine Rolle, wo und was man gelernt hat - es wird immer irgendwie gehen - auf die eine oder andere Art. Nebener - scheinungen sind zunähmende Unsicherheiten und Ängste im Alter ab 4-6 Jahren - ausserhalb des Hun - deplatzes. Mitbewerber sind stets dazu eingeladen, sich von ihren Kollegen abzuheben - Starte mit einer (vollumfänglichen) Wesensanalyse über deinen eige - nen Hund. Du dürftest ihn bzw. sein Verhalten noch von einer ganz anderen Seite betrachten / kennen - lernen dürfen! Gefolgshunde zeigen auch dieselben (wiederkehrenden) Verhaltensmuster wie Leithunde, nur hat es keine Konsequenzen, da diese i.d.R. keine Entscheidungen treffen werden, wie dies in der Na - tur von Leithunden immer der Fall wäre. Konstruktive Anregungen sind hingegen immer sehr willkommen . Benutzen Sie bitte die „allge - meine Anfrage“ dazu. Viel Erfolg beim Antworten finden! Hundeschule mit Herz ? Das menschliche Herz ist das höchste Gut für Menschen und es spricht somit auch viele Emotionen an. Oft suchen Hundehalter eine „Hundeschule mit Herz“, weil sie ja nur das Beste für ihren Vierbeiner wollen. Oft verbergen sich dahin - ter menschliche Theorien, mit welchen man Hunde „erziehen“ möchte und einem auch noch versprochen wird, so den Bezug zum Hund erlangen zu können. Wenn überhaupt, funktionieren solche Methoden bei wesens - stärkeren Hunden nur in den ersten 4-9 Monaten und sehr oft auch nur auf dem Übungsplatz. Den gewünschten Bezug oder diese „Bin - dung zum Hund“ (egal ob Gefolgs- oder Leithund) wird man nicht erlangen können, solange der Hund merkt, dass er eher wie ein Freund, Kumpel oder Kind behandelt wird als ein Hund, ohne dass wirklich auf SEINE Be - dürfnisse eingegangen wird und ohne, dass er sich verstanden fühlt. . Man vergisst so gerne: Hunde kennen keine menschlichen Emotionen und sie wür - den sich auch nie Konsequenzen für ihr aktuelles Handeln überlegen können - sie müssen reagieren oder auch nicht - schwarz oder weiss! Den menschlichen Graubereich gibt es für sie nicht! „Liebe“ oder Fürsorge (kümmern) wie Menschen es kennen, gibt es unter Hunden NICHT! Sie würden nur schwache Energien sehen können… Weil in der Kommunikation von Hunden vieles gegenteilig interpretiert wird, als wir Men - schen denken, haben diejenigen, welche „immer nur das Beste für ihren Hund möchten“ , auch das grösste Potenzial, viele Fehler zu machen. Die Quittung dafür bekommt man in der nächsten Situation , vom Hund ignoriert wird, genau dann, wenn man etwas von ihm möchte und es gleichzeitig etwas „Inter - essanteres“ gäbe, worum er sich kümmern müsste… Mehr Infos für die Auswahl der richtigen Hundeschule findet man hier . Hundeschule für Junghunde / ab welchem Alter beginnt die Hundeerziehung? Ach, er ist ja noch jung… ist eine Aussage, die man oft von Hundehaltern hört, wenn junge Hunde sich nicht korrekt verhalten. Oder… „der Hund sei gerade in der Puber - tät…“ etc. Das sind Aussagen, die eine Hundemutter NIE machen würde. Die „Erziehung“ bei Hun - den beginnt bereits in der Wurfkiste beim Züchter. Würde z.B. ein Welpe allen anderen die Milch wegtrinken wollen, so würde die Hundemutter dies bereits zu diesem frühen Zeitpunkt unterbinden, damit alle Welpen überlebensfähig sein können. Es ist also NIE zu früh , die Kommunika - tion von Hunden zu lernen! Das Territorium Das Territorium von Hunden ist einer der wichtigsten Punkte für Hunde. Leider wird dieser Punkt in vielen Hundeschulen sehr oft nicht einmal angesprochen. Hier gehts zum Beitrag ( Auszug aus unserer schriftlichen Anleitung : „Dir 50 wichtigsten Punkte, die man über Leithunde wissen sollte…“) Dominanztheorien Hund Dominant zu sein, bedeutet für Hunde, be - stimmend zu sein. Es gibt einen grossen Unterschied in den In - terpretationen zwischen menschlicher und hündischer Dominanz. Grundsätzlich ist Do - minanz unter Menschen eher negativ geprägt und deswegen auch verpönt. Menschliche Dominanz ist selten „wohl - wollend“ oder zielführend (allenfalls nicht für alle Parteien…). Hinter ihr verstekt sich sehr oft nicht-souveräne und egoistische Ab - sichten, welche in der Hundewelt komplett fehlt, da Hunden das „EGO“ grundsätzlich fehlt. Bei hündischer Dominanz geht es vor al - lem um Demonstration der Rangordnung jedes einzelnen Rudelmitglieds. Die Rangordnung ist eines der wichtigsten Instru - mente von Leithunden. Dadurch werden Strukturen geschaffen, welche die Überle - bensfähigkeit eines (wilden) Rudels gewährleisten und welche es jedem Hund ermöglichen sollte, die für ihn (aktuell) pas - sende Position im Rudel finden zu dürfen, in der er sich wohlfühlen kann bzw. nicht über - fordert würde in seinen Verantwortlichkeiten. Siehe auch unter „Rangordnung“. Dominanten Hund erken- nen - Dominanz gegenüber Menschen & Hunden Dominante Hunde kann man nicht auf dem Sofa erkennen. Man kann aber davon ausge - hen, dass sämtliche Leithunde dominant sind , da dies in ihrer Natur liegt. Sie zeigen ihre Dominanz (Zuständigkeit) i.d.R. IMMER in Situationen, wenn gerade et - was läuft oder es etwas „Interessantes“ gibt (z.B. bei Besuch - siehe auch: „Warum Hunde immer zuerst zur Tür wollen, wenn es klin - gelt). Dominante   (Leit-)Hunde   haben   u.a.   folgende Eigenschaften: Sie stellen sich immer in den Mittel - punkt , sobald z.B. jemand in ihr Territo - rium kommt (z.B. bei Besuch) Sie nehmen sich das Recht, Menschen und Hunde masszuregeln (Anspringen, Schnappen etc.), sobald diese gegen na - turinstinkliche Regeln verstossen würden (im Territorium des Hundes) Sie müssten (fremde) Katzen , die sich im Garten aufhalten (und somit im Territo - rium, welches vom Hund beansprucht wird) verjagen oder töten . Sie müssten draussen immer vorne bzw. vor ihren Haltern laufen wollen. Sie wollen / können an der Leine nicht Fusslaufen (Nasenspitze ist immer min - desten 2 cm vor dem Knie des Hundefüh - rers ODER permanent am Boden sie sind in ihrer Position „für alles vernt - wortlich zu sein“ oft überfordert, was zu Unsicherheiten und Zwischenfällen führt Man wird von dominanten Hunden öfters angestupst oder geleckt (sofern man dies zulässt) man wird vom Hund zu Hause vom Hund kontrolliert (ständiges Nachlaufen oder Fi - xieren von seinem Platz aus). Siehe auch das aktive und passive Kontrollverhal - ten “. Hund dominiert andere Hunde In der Natur werden dominant-unsi - chere Hunde von dominant-sicheren dominiert. Dies kann man sehen, wenn sich ein „eigentlich unsicherer“ Hund, sich zu sehr aufspielen bzw. in den Mittelpunkt setzen würde. So würde sich ein unsicherer Hund in der Rangordnung über den dominant-siche - ren (souveräneren) Hund stellen, was dieser nicht zulassen kann. Ist der dominierte Hund ein Gefolgshund, dann lässt er dies einfach über sich ergehen und er wird kurz danach ruhigeres Verhalten zeigen dürfen. Beachten Sie bitte auch den folgenden Punkt. Gründe, warum ein Hund dominant-unsicher wird Dominant-unsichere Hunde tragen immer zu viel Verantwortung. Sie zeigen Unsicherhei - ten, sobald sie in einer Situation überfordert sind. Durch einen falschen Umgang mit dem Hund, können Familienmitglieder zu Rudelmitglie - dern des Hundes werden, für welche sich der Hund verantwortlich fühlt. All die Zusammenhänge an dieser Stelle zu erklären, würde hier den Rahmen sprengen. Wenn sie mehr über die Hintergründe erfahren möchten , so lesen Sie bitte die Beiträge im Menü „Tierpsychologie“ durch und führen Sie eine (vollumfängliche) We - sensanalyse durch. Spätestens nach den Erkenntnissen aus einer Wesensanalyse wird Ihnen klar sein dürfen, warum ein menschliger Umgang bei gewissen Hun - den zu Überforderungen führen muss. Hund beisst andere Hunde in den Nacken Wenn ein dominant-sicherer Hund einen do - minant-unsicherheiten dominiert und dieser dies nicht zulässt, so muss der dominierende Hund sicherstellen, dass der zu dominierende Hund seine Regeln akzeptiert. Wehrt sich die - ser gegen Naturgesetze, so muss der domi - nierende Hund einen Schritt weitergehen. Er massregelt ihn, bis dieser auch nur ein wenig Unterwürfigkeit zeigt (z.B. Kopf abwenden). Wenn ein Hund im Nacken gepackt wird, dann weiss er, dass der andere es ernst meint - „tod-ernst“ gemäss den Naturgeset - zen von (ranghöchsten) Leithunden, welche ein ganzes Rudel kontrollieren. D.h. nicht, dass ein Hund, der einen anderen Hund am Nacken packt auch gleich töten will… Es wäre aber das letzte Mittel, wenn sich ein Hund (auch nach Monaten) nicht in ein Rudel integrieren würde. Nebst der Massregelung am Genick stellt ein Leithund so auch sicher, dass sich der andere Hund aus der Situation entziehen könnte, ohne sich unterwerfen zu müssen. Deswegen werden sie festgehalten, bis der andere Hund sich beruhigt, sofern er dies kann. Hunde, die zu Hause über Jahre zu dominant gemacht wurden, haben sehr oft ihre natürli - che Unterwürfigkeit verloren und sie kämp - fen, weil sie gelernt haben, immer gewinnen zu müssen. Solche Probleme resultieren aus einem menschlichen Umgang mit Hunden und sind somit „hausgemacht“. Wie eingänglich erwähnt, sind wir gerade daran, eine Sammlung über die wichtigsten Fragen „rund um den Hund“ zu erstellen. Wir sind bemüht diese Sammlung - täglich oder wöchentlich - noch offene Fragen mit Antwor - ten zu ergänzen. Sie werden bald Antworten zu unten aufgeführten Fragen erhalten dürfen! Schauen Sie bitte in ein paar Tagen nochmals vorbei. Bitte bookmarken Sie diese Seite, denn sie ist über das Menü unserer Home - page nicht direkt zugänglich. Warum Hunde immer zuerst zur Tür wollen, wenn es klingelt Hunde und Rangordnung Wie zeigt ein Hund, dass er in der Rangordnung am höchsten steht? Wie werde ich als Rudelführer akzep - tiert? Rangordnung Mensch Hund Rangordnung testen Rangordnungsprobleme Hunde Rangordnungsproblem Kontrollverhalten beim Hund korrekt erkennen Wie kann man einem Hund Kontrollver - halten abgewöhnen? Unterschiede zwischen schnappen und beissen Hund zur Ruhe kommen lassen warum Hunde nicht spielen Hunde richtig „massregeln“, artgerecht korrigieren Ist es richtig, seinen Hund auf den Bo - den zu drücken? Hund ängstlich und schreckhaft Hund wird immer ängstlicher Hund hat Angst in der Stadt sexueller stress rüde kastration beim rüden kastration hund männlich soll ich meinen hund kastrieren lassen zu welchem Zeitpunkt, mit wieviel Mo - naten sollte ein Hund kastriert werden? ruhige bestimmte energie verhaltensauffälligen hund einschläfern verhältnis zwischen mensch und tier bindung hund erkennen Beziehung zum Hund gewaltfreier Umgang mit Hunden artgerechter Umgang mit Hunden wie Hunde untereinander kommunizie - ren Hunde Kommunikation durch Körper - sprache und Blickkontakt Körpersprache Hund richtig interpretie - ren Hund Rangordnung testen Hund zur Strafe aussperren zielfüh - rend? Sie haben keine Antwort auf Ihre Frage ge - funden? Benutzen Sie den untenstehenden Button, um uns Ihre Frage zu stellen. Wir beantwor - ten sie gerne. Bei allgemeinem Interesse, werden Frage & Antwort zu einem späteren Zeitpunkt auf dieser Seite veröffentlicht. So wird das Werk immer vollständiger werden dürfen. Vielen Dank für die Mitarbeit! Bevor man jedoch eine Frage stellt, bit - ten wir Dich, vorher auf unserer Seite zu informieren, insbesondere unseren Beitrag „hündische Missverständnisse“ (klassische Hundeschule vs. Tierpsychologie), welcher viele wichtigen Tricks von Leithunden enthält, die von ihren Halten sehr oft (gegenteilig) falsch interpretieren. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie schlau Leithunde sind und wie Manipulativ sie arbeiten, um ihren Rang über ihren Haltern halten zu können…

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