Jeder Hund wünschte sich eine Höhle als Rückzugs-

ort

Seit Jahren setze ich Transport-Gitter-Käfige von SAVIC ® ein, damit sogenannte „Problem - hunde“ bei der Ankunft zur Resozialisierung nicht gerade „überrannt“, bzw. zu sehr von allen Hunden bedrängt oder gebissen wer - den könnten. Der Käfig ist sozusagen „die sicheren 4 Wände“ für Neuankömmlinge. Aus menschlicher Sicht denkt man gerne: „Ach der arme Hund muss in einem Käfig sein“. Aus Sicht des Hundes sieht dies (wieder einmal) gänzlich anders aus, denn Hunde betrachten diesen Käfig als ihre Höhle, wo sie sich zurückziehen und ent - spannen können, OHNE Aufgaben wahrneh - men zu müssen (z.B. Kontroll-verhalten). Ich hatte mit der Zeit immer wieder fest - stellen dürfen, dass Hunde sehr gerne von selbst rein-gingen, sobald die Tür offen stand. Hundehöhle optimal gegen zu hohen Cortisolspiegel beim Hund Hunde, die zu wenig Erholungsphasen haben (siehe Kontrollverhalten), haben i.d.R. ständig einen zu hohen Cortisolspiegel. Der Cortisolspiegel wird durch Stress erhöht und kann nur im Schlaf wieder gesenkt werden. Ein permanent erhöhter Cortisolspiegel vermindert die Lebenszeit von Hunden bedeutend. Wie beim Menschen führt Stress auch zu früher auftre - tenden Krankheiten, wie z.B. Krebs.

Die Höhle als optimales Mittel gegen das Kontrollverhalten

In den vielen Jahren wo ich nun tierpsychologisch arbeite, musste ich immer wieder fest - stellen, dass 90% aller sogenannten Problemhunde ihren Rang durch intensives Kontrollverhalten aufrechterhalten haben. Dies sehen wir, indem der Hund uns entweder Schritt auf Tritt nachläuft oder uns aus einem zentralen Punkt mit den Augen ständig fixiert. Die Konsequenzen, wenn wir uns kontrollieren lassen sind, dass der Hund dann die Ent - scheidungen trifft, bzw. uns nicht als Führungsperson akzeptieren kann. Das Kontrollverhalten ist für uns Menschen das schwierigste Problem, denn der Hund schafft es im Alltag immer wieder, uns zu fixieren oder zu belauern. Alternativ könnte man solche Hunde auch an ihrem Platz anbinden, sie würden uns aber trotzdem weiter kontrol - lieren, indem sie uns mit den Augen fixieren würden. Die ganz Schlauen würden dann auch einfach die Leine durchbeissen… Leithunde lassen sich die Aufgaben, wofür sie sich bisher verantwortlich fühlten, nicht einfach so abnehmen - insbesondere dann nicht, wenn man den Rang dazu noch nicht hat. Würde man einem wesensstarken Leithund seine Kontrollaufgaben plötzlich wegneh - men, indem man ihn in eine Box tut, so rebellieren diese anfänglich meistens stark. Dies drückt sich meist durch bellen oder winseln aus. Ist man dann genervt und schimpft auch noch mit dem Hund, so wird er kaum aufhören zu bellen, weil er jedes Mal wieder Aufmerksamkeit bekommt, wann er will. Geht man hingegen jedes Mal (wortlos, ohne den Hund zu beachten) zum Käfig hin und deckt diesen mit einem gros - sen Tuch ab, so wird er rasch merken, dass er dann die Kontrolle ganz verliert. Ist er dann wieder (über längere Zeit) ru - hig, so kann man das Tuch wieder entfer - nen. Ist man 1-2 Tage sehr konsequent, so hat sich das Problem dann meistens schon erledigt. Wichtig dabei ist, dass man den Hund nie „zur Strafe“ in die Box tut. Es sollte immer nach dem Motto „gehe Dich nun entspannen“ gemacht werden.

Die Höhle als echte Hilfe gegen Stress-Situationen - insbesondere für unsichere Hunde

Genau in den Situationen, wo wir abgelenkt sind (Kinder, Besuch, Telefon, etc.), profitieren Hunde davon, um sich im Rang wieder über uns zu stellen. Wir können Hunde oft auch im - mer und immer wieder korrigieren und trotzdem versuchen sie immer wieder… Genau in solchen Momenten ist es sehr praktisch, wenn wir dem Hund zeigen können, dass wenn er auf 1-2 Korrekturen nicht reagiert, dass er dann daran gehindert wird, sich falsch zu verhalten, indem er jedes Mal konsequent in seine Höhle muss. So lernt der Hund sehr rasch, dass er bei uns sein darf, solange er sich respektvoll verhält. Wenn wir dann weg sind, kann er dann auch nicht alles verbellen, was am Fenster vorbei geht und zerstört auch kein Inventar in der Wohnung. Man kann den Hund gut für 3-5 Stunden in seiner Höhle lassen, wenn er vorher ausgeführt und gefüttert wurde. So haben nicht nur wir, sondern auch die Hunde weniger Stress und wir brauchen auch nicht jedem zu erklären, dass unser Hund kein Kuscheltier ist…

Die perfekte Grösse einer Höhle

Wir Menschen neigen dazu, ein Körbchen oder eine Höhle viel zu gross zu kaufen. Der Hund sollte drinnen Sitz machen kön - nen, ohne dass der Kopf die Decke berührt und es sollte Platz übrig bleiben für ein Wassergeschirr. Goliath, mein Husky „quetscht“ sich z.B. immer in den kleinst - möglichen Käfig, obwohl auch noch grös - sere Käfige offen wären… Deswegen eignen sich Räume wie Besenkammer oder sonstige kleine Zimmer nicht, weil sie eben zu gross sind als Höhle.

Käfig oder Box?

Grundsätzlich bevorzuge ich die Käfige, da sie rundum offen sind und Hunde das ganze geschehen mitbekommen dürfen. Umgekehrt sehen wir auch genau, wie sich der Hund verhält. Ein grosser Vorteil ist auch, dass wir auch von oben Blickkontakt zu unserem Hund (wenn er z.B. im Sitz ist) aufbauen können (Körpersprache), was in einer Kunststoff-Box nicht möglich ist. Auch hat der Käfig gegenüber der Kunststoffbox den Vorteil, dass auch bei direkter Sonnenstrahlung eine optimale Belüftung herrscht (Sonnenseite mit weis - sem Tuch abdecken). Ein Käfig lässt sich rasch in eine Box transformieren, indem wir eine grosse Decke darüber legen. Umge - kehrt funktioniert es bei der Box hingegen nicht. Je nach Grösse des Hundes sollte vor allem auf die Stabilität geachtet werden (Achtung bei Stoffbo - xen…).

Optimaler Standort für eine Höhle

Man sollte die Box wenn möglich so aufstellen, dass sie nicht an einem zentralen Ort steht, wo z.B. alles überwacht werden kann. Idealerweise hat der Hund keinen Blickkontakt zum Korridor / Haustür. Sollte er uns ständig fixieren (Wohnraum), so kann mit dem Tuch Abhilfe geschafft werden. Auch sollte immer ein Wasserschäli gefüllt mit frischem Wasser zur Verfü - gung stehen!

Sicherheitshinweis

Ziehen Sie ihrem Hund Halsband und Leine ab, wenn Sie ihn nicht permanent beobachten können.

Bezugsquellen

Die Savic-Produkte sind von hoher Qualität und bieten gegenüber Kunststoffboxen einige Vorteile. Das ist auch der Grund, warum ich dieses Produkt vorbehaltslos empfehlen kann, da sie sich in meinem Zentrum immer und immer wieder bewähren. Seit ich selbst kein Zubehör mehr verkaufe, musste ich feststellen, dass es gar nicht so ein - fach ist, an diese Savic-Käfige heranzukommen, da die grossen Player im Markt lieber ihre Eigenmarken im Sortiment haben. Am günstigsten findet man sie im Internet (Suche nach „savic dog residence“).
Letzte Änderung: 26.05.2020 Copyright: dog-psychology-center.ch
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Hunde sind die besten Tierpsychologen - Die Hundehöhle
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Jeder Hund wünschte sich eine

Höhle als Rückzugsort

Seit Jahren setze ich Transport-Gitter-Käfige von SAVIC ® ein, damit sogenannte „Pro - blemhunde“ bei der Ankunft zur Resozialisie - rung nicht gerade „überrannt“, bzw. zu sehr von allen Hunden bedrängt oder gebissen werden könnten. Der Käfig ist sozusagen „die sicheren 4 Wände“ für Neuankömmlinge. Aus menschlicher Sicht denkt man gerne: „Ach der arme Hund muss in einem Käfig sein“. Aus Sicht des Hundes sieht dies (wie - der einmal) gänzlich anders aus, denn Hunde betrachten diesen Käfig als ihre Höhle, wo sie sich zurückziehen und entspannen können, OHNE Aufgaben wahrnehmen zu müssen (z.B. Kontroll-verhalten). Ich hatte mit der Zeit immer wieder feststel - len dürfen, dass Hunde sehr gerne von selbst rein-gingen, sobald die Tür offen stand. Hundehöhle optimal gegen zu hohen Cortisol - spiegel beim Hund Hunde, die zu wenig Erholungsphasen haben (siehe Kontrollverhalten), haben i.d.R. stän - dig einen zu hohen Cortisolspiegel. Der Cortisolspiegel wird durch Stress erhöht und kann nur im Schlaf wieder gesenkt werden. Ein permanent erhöhter Cortisolspiegel ver - mindert die Lebenszeit von Hunden bedeu - tend. Wie beim Menschen führt Stress auch zu früher auftretenden Krankheiten, wie z.B. Krebs.

Die

Höhle

als

optimales

Mittel

ge

-

gen das Kontrollverhalten

In den vielen Jahren wo ich nun tierpsycholo - gisch arbeite, musste ich immer wieder feststellen, dass 90% aller sogenannten Pro - blemhunde ihren Rang durch intensives Kontrollverhalten aufrechterhalten haben. Dies sehen wir, indem der Hund uns entweder Schritt auf Tritt nachläuft oder uns aus einem zentralen Punkt mit den Augen ständig fi - xiert. Die Konsequenzen, wenn wir uns kon - trollieren lassen sind, dass der Hund dann die Entscheidungen trifft, bzw. uns nicht als Füh - rungsperson akzeptieren kann. Das Kontrollverhalten ist für uns Menschen das schwierigste Problem, denn der Hund schafft es im Alltag immer wieder, uns zu fi - xieren oder zu belauern. Alternativ könnte man solche Hunde auch an ihrem Platz anbin - den, sie würden uns aber trotzdem weiter kontrollieren, indem sie uns mit den Augen fi - xieren würden. Die ganz Schlauen würden dann auch einfach die Leine durchbeissen… Leithunde lassen sich die Aufgaben, wofür sie sich bisher verantwortlich fühlten, nicht ein - fach so abnehmen - insbesondere dann nicht, wenn man den Rang dazu noch nicht hat. Würde man einem wesensstarken Leithund seine Kontrollaufgaben plötzlich wegnehmen, indem man ihn in eine Box tut, so rebellieren diese anfänglich meistens stark. Dies drückt sich meist durch bellen oder win - seln aus. Ist man dann genervt und schimpft auch noch mit dem Hund, so wird er kaum aufhören zu bellen, weil er jedes Mal wieder Aufmerksamkeit bekommt, wann er will. Geht man hingegen jedes Mal (wortlos, ohne den Hund zu beachten) zum Käfig hin und deckt diesen mit einem grossen Tuch ab, so wird er rasch merken, dass er dann die Kontrolle ganz verliert. Ist er dann wieder (über längere Zeit) ruhig, so kann man das Tuch wieder entfernen. Ist man 1-2 Tage sehr konsequent, so hat sich das Problem dann meistens schon erledigt. Wichtig dabei ist, dass man den Hund nie „zur Strafe“ in die Box tut. Es sollte immer nach dem Motto „gehe Dich nun entspannen“ gemacht werden.

Die

Höhle

als

echte

Hilfe

gegen

Stress-Situationen

-

insbeson

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dere für unsichere Hunde

Genau in den Situationen, wo wir abgelenkt sind (Kinder, Besuch, Telefon, etc.), profitie - ren Hunde davon, um sich im Rang wieder über uns zu stellen. Wir können Hunde oft auch immer und immer wieder korrigieren und trotzdem versuchen sie immer wieder… Genau in solchen Momenten ist es sehr prak - tisch, wenn wir dem Hund zeigen können, dass wenn er auf 1-2 Korrekturen nicht rea - giert, dass er dann daran gehindert wird, sich falsch zu verhalten, indem er jedes Mal kon - sequent in seine Höhle muss. So lernt der Hund sehr rasch, dass er bei uns sein darf, solange er sich respektvoll verhält. Wenn wir dann weg sind, kann er dann auch nicht alles verbellen, was am Fenster vorbei geht und zerstört auch kein Inventar in der Wohnung. Man kann den Hund gut für 3-5 Stunden in seiner Höhle lassen, wenn er vor - her ausgeführt und gefüttert wurde. So haben nicht nur wir, sondern auch die Hunde weniger Stress und wir brauchen auch nicht jedem zu erklären, dass unser Hund kein Kuscheltier ist…

Die perfekte Grösse einer Höhle

Wir Menschen neigen dazu, ein Körbchen oder eine Höhle viel zu gross zu kaufen. Der Hund sollte drinnen Sitz machen können, ohne dass der Kopf die Decke berührt und es sollte Platz übrig bleiben für ein Wasserge - schirr. Goliath, mein Husky „quetscht“ sich z.B. immer in den kleinstmöglichen Käfig, ob - wohl auch noch grössere Käfige offen wären… Deswegen eignen sich Räume wie Besenkam - mer oder sonstige kleine Zimmer nicht, weil sie eben zu gross sind als Höhle.

Käfig oder Box?

Grundsätzlich bevorzuge ich die Käfige, da sie rundum offen sind und Hunde das ganze ge - schehen mitbekommen dürfen. Umgekehrt sehen wir auch genau, wie sich der Hund ver - hält. Ein grosser Vorteil ist auch, dass wir auch von oben Blickkontakt zu unserem Hund (wenn er z.B. im Sitz ist) aufbauen können (Körpersprache), was in einer Kunststoff-Box nicht möglich ist. Auch hat der Käfig gegenüber der Kunststoff - box den Vorteil, dass auch bei direkter Son - nenstrahlung eine optimale Belüftung herrscht (Sonnenseite mit weissem Tuch ab - decken). Ein Käfig lässt sich rasch in eine Box transfor - mieren, indem wir eine grosse Decke darüber legen. Umgekehrt funktioniert es bei der Box hingegen nicht. Je nach Grösse des Hundes sollte vor allem auf die Stabilität geachtet werden (Achtung bei Stoffboxen…).

Optimaler

Standort

für

eine

Höhle

Man sollte die Box wenn möglich so aufstel - len, dass sie nicht an einem zentralen Ort steht, wo z.B. alles überwacht werden kann. Idealerweise hat der Hund keinen Blickkon - takt zum Korridor / Haustür. Sollte er uns ständig fixieren (Wohnraum), so kann mit dem Tuch Abhilfe geschafft werden. Auch sollte immer ein Wasserschäli gefüllt mit fri - schem Wasser zur Verfügung stehen!

Sicherheitshinweis

Ziehen Sie ihrem Hund Halsband und Leine ab, wenn Sie ihn nicht permanent beobach - ten können.

Bezugsquellen

Die Savic-Produkte sind von hoher Qualität und bieten gegenüber Kunststoffboxen einige Vorteile. Das ist auch der Grund, warum ich dieses Produkt vorbehaltslos empfehlen kann, da sie sich in meinem Zentrum immer und immer wieder bewähren. Seit ich selbst kein Zubehör mehr verkaufe, musste ich feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, an diese Savic-Käfige heranzu - kommen, da die grossen Player im Markt lieber ihre Eigenmarken im Sortiment haben. Am günstigsten findet man sie im Internet (Suche nach „savic dog residence“).
Letzte Änderung: 26.05.2020 Copyright dog-psychology-center.ch
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