Hochsensibilität

Fortsetzung (2. Teil)

Zusammenhänge von Hochsensibilität bei Menschen und

Hunden

Nicht nur beim Menschen, sondern auch in der Tierwelt sollen gemäss dieser Theorie (Buch „zartbesaitet“) ca. 15 % aller Tiere zu den hochsensiblen Wesen gehören . Plötzlich durften mir die ganzen Zusammenhänge, warum gerade dieser Hund zu diesen Personen kam, völlig klar werden! Lange Zeit wusste ich zwar, dass meine Kunden immer den für sie passenden Hund bekommen hatten, der sie schlussendlich auch nur ganz selten überforderte, sie jedoch in ein neues Bewusstsein über das eigene Selbstwertgefühl «zwang», denn Leithunde können sich nicht an Personen orientieren, die sich selbst immer gerne wieder in Frage stellen, sorgenvoll und/oder mit Ängsten durchs Leben gehen. Ich sprach bis dahin immer von 15% Leithunden, die es unter Hunden geben soll. So wurde mir plötzlich völlig klar, dass ich eigentlich immer von hochsensiblen Hunden gesprochen hatte - ohne es zu wissen - denn hochsensibel waren diese Leithunde ja alle… Im Buch durften wir dann weiterlesen, dass sich die Hochsensibilität gegenseitig nicht nur anziehen, sondern auch vererben würde . So durften wir auf einmal verstehen, warum wir bisher (nebst den Hunden) vorwiegend nur Leittiere bekommen hatten (Alpakas, Ponys, Katzen). Nach dieser Erkenntnis wollte ich es genau wissen und durchsuchte sämtliche Kundendossiers der Jahre 2016-2018 und siehe da, all meine Kunden waren hoch - sensibel und auch die Theorie der Vererbung hatte sich bestätigt.

Warum das Wissen über Hochsensibilität für Eltern

essentiell wäre

Die Vererbbarkeit von Hochsensibilität hatte zum Bewusstsein geführt, dass die Kunden, die Kinder hatten, ihre Kinder mehrheitlich auch hochsensibel waren , ohne dass sich die Eltern dieser Tatsache bewusst waren. Oft wurden diese von der klassischen Medizin als „krank“ ( ADS, ADHS ) eingestuft und mit Medikamenten wie Ritalin «therapiert». Dabei wären sie bloss hochsensibel gewesen, was keine Krank - heit, sondern eine Gabe wäre , wenn sie rechtzeitig erkannt würde. HSP Kinder merken rasch, dass sie anders sind als die meisten Kinder. Sie werden oft gemoppt, ausgeschlossen oder ziehen sich von selbst zurück. Ein unsensibler Vater sagt zu einem Kind nur 1 oder 2 Mal, «aus Dir wird nie etwas werden, oder Du kannst das nicht». Für Kind können solche (unüberlegten) Aussagen so prägend sein, dass sie diese ein Leben lang belasten kann. Das Resultat ist, dass ein Kind ein immer verminderteres Selbstwertgefühl bekommt, weil es sich dann auch andere Dinge nicht mehr zu traut (ich kann ja nichts…). Auch sind solche Kinder viel feinfühliger als andere , können Sachen sehen, die Erwachsene sich nicht vorstellen können, gerade weil sie selbst durch Erziehung, was es gibt und was es nicht gibt, was man macht und was man nicht macht, diese Fein - fühligkeit schon lange verloren hatten. HSP Kinder könnte man in ihrer besonderen Gabe fördern , wenn man als Eltern das Bewusstsein über HSP hätte und im Umgang mit dem Kind v.a. auch auf das „Wie“ achten würde, wie man mit dem Kind kommuniziert (eine liebevolle, verständ - nisvolle Wortwahl / Tonlage wäre sehr wichtig) und man würde sie dann eher in eine für sie geeignetere Schule schicken, wo sie ihre Begabung ausleben können und gefördert würde (in die Rudolf-Steiner-Schule in der Schweiz, bzw. in die freie Waldorfschule in Deutschland). Was mit Personen passieren kann, die in der Kindheit massiv traumatisiert wurden, musste ich bei einigen Kunden miterleben. Einige waren bereits im Alter von 20 Jahren IV-Bezüger , weil sie alles überforderte. Solch jungen Menschen helfen zu können war ein ganz besonders schönes Gefühl, da diese noch ihr ganzes Leben vor sich hatten. Dank dem jungen Alter war es viel einfacher, sie wieder in ein lebenswertes Leben führen zu können, als bei Personen, die schon Jahrzehntelang traumatisiert wurden und es nicht verhindern konnten, sich selbst in dieser Abwärtss - pirale aufzufangen. Viele hatten sich schon lange aufgegeben und waren auch schon therapiemüde. Ohne den Hund , der jedes Mal wieder reagiert hatte, wenn sie wieder in den alten Zustand zurückgefallen waren, hätte die Therapie wohl nie so rasch erfolgreich sein dürfen. Weiterlesen:
Letzte Änderung: 18.08.2022 Kontakt Copyright: dog-psychology-center.ch
Die Welt von hochsensiblen Hunden - Hochsensibilität Hund
Zusammenhänge verstehen: Hochsensibilität bei Mensch und Hund
Die Welt von hochsensiblen Hunden - Hochsensibilität Hund
3. Teil HSP - Besondere Gabe oder Verhängnis? Die Kindheit ist entscheidend! Warum hochsensible Person sehr oft einen hochsensiblen Hund bekommen HSP wissenschaftlich belegt (Neurosensivität)
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Update: 18.08.2022 Kontakt Copyright dog-psychology-center.ch

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bilität bei Menschen und Hunden

Nicht nur beim Menschen, sondern auch in der Tierwelt sollen gemäss dieser Theorie (Buch „zartbesaitet“) ca. 15 % aller Tiere zu den hochsensiblen Wesen gehören . Plötzlich durften mir die ganzen Zusammen - hänge, warum gerade dieser Hund zu diesen Personen kam, völlig klar werden! Lange Zeit wusste ich zwar, dass meine Kunden immer den für sie passenden Hund bekommen hatten, der sie schlussendlich auch nur ganz selten überforderte, sie jedoch in ein neues Bewusstsein über das eigene Selbstwertgefühl «zwang», denn Leithunde können sich nicht an Personen orientieren, die sich selbst immer gerne wieder in Frage stellen, sorgenvoll und/oder mit Ängsten durchs Leben gehen. Ich sprach bis dahin immer von 15% Leit - hunden, die es unter Hunden geben soll. So wurde mir plötzlich völlig klar, dass ich eigent - lich immer von hochsensiblen Hunden gesprochen hatte - ohne es zu wissen - denn hochsensibel waren diese Leithunde ja alle… Im Buch durften wir dann weiterlesen, dass sich die Hochsensibilität gegenseitig nicht nur anziehen, sondern auch vererben würde . So durften wir auf einmal verstehen, warum wir bisher (nebst den Hunden) vorwiegend nur Leittiere bekommen hatten (Alpakas, Ponys, Katzen). Nach dieser Erkenntnis wollte ich es genau wissen und durchsuchte sämtliche Kunden - dossiers der Jahre 2016-2018 und siehe da, all meine Kunden waren hochsensibel und auch die Theorie der Vererbung hatte sich bestätigt.

Warum das Wissen über Hoch-

sensibilität für Eltern essentiell

wäre

Die Vererbbarkeit von Hochsensibilität hatte zum Bewusstsein geführt, dass die Kunden, die Kinder hatten, ihre Kinder mehrheitlich auch hochsensibel waren , ohne dass sich die Eltern dieser Tatsache bewusst waren. Oft wurden diese von der klassischen Medizin als „krank“ ( ADS, ADHS ) eingestuft und mit Medikamenten wie Ritalin «therapiert». Dabei wären sie bloss hochsensibel gewesen, was keine Krankheit, sondern eine Gabe wäre , wenn sie rechtzeitig erkannt würde. HSP Kinder merken rasch, dass sie anders sind als die meisten Kinder. Sie werden oft gemoppt, ausgeschlossen oder ziehen sich von selbst zurück. Ein unsensibler Vater sagt zu einem Kind nur 1 oder 2 Mal, «aus Dir wird nie etwas werden, oder Du kannst das nicht». Für Kind können solche (unüberlegten) Aussagen so prägend sein, dass sie diese ein Leben lang belasten kann. Das Resultat ist, dass ein Kind ein immer verminderteres Selbst - wertgefühl bekommt, weil es sich dann auch andere Dinge nicht mehr zu traut (ich kann ja nichts…). Auch sind solche Kinder viel feinfühliger als andere , können Sachen sehen, die Erwach - sene sich nicht vorstellen können, gerade weil sie selbst durch Erziehung, was es gibt und was es nicht gibt, was man macht und was man nicht macht, diese Feinfühligkeit schon lange verloren hatten. HSP Kinder könnte man in ihrer beson - deren Gabe fördern , wenn man als Eltern das Bewusstsein über HSP hätte und im Umgang mit dem Kind v.a. auch auf das „Wie“ achten würde, wie man mit dem Kind kommuniziert (eine liebevolle, verständnis - volle Wortwahl / Tonlage wäre sehr wichtig) und man würde sie dann eher in eine für sie geeignetere Schule schicken, wo sie ihre Begabung ausleben können und gefördert würde (in die Rudolf-Steiner-Schule in der Schweiz, bzw. in die freie Waldorfschule in Deutschland). Was mit Personen passieren kann, die in der Kindheit massiv traumatisiert wurden, musste ich bei einigen Kunden miterleben. Einige waren bereits im Alter von 20 Jahren IV-Bezüger , weil sie alles überfor - derte. Solch jungen Menschen helfen zu können war ein ganz besonders schönes Gefühl, da diese noch ihr ganzes Leben vor sich hatten. Dank dem jungen Alter war es viel einfacher, sie wieder in ein lebenswertes Leben führen zu können, als bei Personen, die schon Jahrzehntelang traumatisiert wurden und es nicht verhindern konnten, sich selbst in dieser Abwärtsspirale aufzufangen. Viele hatten sich schon lange aufgegeben und waren auch schon therapiemüde. Ohne den Hund , der jedes Mal wieder reagiert hatte, wenn sie wieder in den alten Zustand zurück - gefallen waren, hätte die Therapie wohl nie so rasch erfolgreich sein dürfen. Weiterlesen:
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3. Teil HSP - Besondere Gabe oder Verhängnis? Die Kindheit ist entscheidend! Warum hochsensible Person sehr oft einen hochsensiblen Hund bekommen HSP wissenschaftlich belegt (Neurosensivität)
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